| Liebe Freunde!
Ich habe keinen Counter, frage mich, ob ueberhaupt noch jemand draufschaut
auf diese Seiten? Ich lasse die Adressenliste und Fotos aber erstmal, auf
neuer Website, stehen.
Die traurige Nachricht von Stefan Schweickardts Tod hat wahrscheinlich
die meisten von Euch inzwischen erreicht. Ich weiss nichts genaueres, nur
dass er in Israel verschieden ist. Mach's gut, Stefan! Damit ist wohl der
Kluegste (und manchmal auch Komischste) aus unserem Haufen gegangen.
Uebrigens, so fein Bierchen getrunken wie im Schwarzwald habe ich ewig
nicht mehr... vielleicht sollte man mal wieder?
Ich gruesse Euch
Euer Ossi
Das Abitreffen aus Ossi's Sicht:
Es waren zwei sehr lustige Tage- wie sich
herausstellte, hat sich niemand schwerwiegend (zum guten) veraendert...
Pater Happel war nett-warm-herzlich entgegenkommend wie immer, Schmitz
tolpatschig (zerschoss den Stuck im gruenen Saal mit einem Sektkorken),
Totte verdattert guckend (nachdem er mitten in Happels Rede ein Sektglas
effektvoll klirrend an der Heizung zerbrach), Baerschen sauer auf Klingler's
Rede (ueber die so ueberaus wichtige "Sozialkompetenz, die vielen jungen
Menschen in dem Unternehmen in dem ich taetig bin, fehlt"), Doniesel ganz
subtil ("Pater Happel, in den letzten zehn Jahren, sagen sie mal- wie oft
war das Kolleg da fast pleite?"), etc., etc. Beide Kneipentagungen am Freitag
und Samstag endeten erst in den fruehen Morgenstunden wie es sich gehoert.
Die Kollegsfuehrung machte staunen, nix mehr mit 30er-Schlafsaal im Schett-Turm
(Himmel, wie schreibt man Schett?), sondern 2-er Appartments. Der eiernde
Abteilungskasi wird wohl auch nicht mehr gebraucht, die jungen Herrschaften
haben alle ihre Stereoanlagen. Oben, im ehemaligen Fernsehzimmer (dem Klassenraum
mit der Glotze in der Ecke) fanden wir nun einen Freizeitraum mit Bilardtisch
und Sitzecke sowie angrenzender Kueche (Mikrowelle, etc)- nicht uebel.
Ein paar Jungs und Maedchen spielten zusammen Billard und waren
ziemlich gestriegelt (Solmitz, ausgerechnet Kaiser Harald, meinte zu mir:
"So sahen wir damals aber nicht aus!"). Schliesslich wurden wir ueber den
Hinterausgang entsorgt und erklaerten uns gegenseitig, wie lasch doch jetzt
alles geworden sei.... weia! Soo alt sind wir doch eigentlich noch nicht,
oder?
Danke an alle die gekommen sind und vor
allem an Pucki und Porten, die den Loewenanteil der Maloche geleistet
haben. |